Kann der Glaube Berge versetzen?

Das „unnötige“ Angebot

oder: Kann der Glaube Berge versetzen?

Vergangene Woche erzählte mir ein Geschäftspartner, dass er am Wochenende keine Zeit habe, weil er ein umfangreiches Angebot erstellen muss. Allerdings glaube er nicht wirklich daran, dass er bei der Auftragsvergabe berücksichtigt wird.

Ich fragte ihn, warum er dann das Angebot überhaupt schreibt und ob er nichts Besseres zu tun habe, als Angebote zu schreiben, von deren Nutzen er nicht überzeugt ist. Er kam ins Grübeln. Danach folgte ein längeres Gespräch.

Was glaubt ihr? Kann es sein, dass der Glaube Berge versetzen kann? (wie ein Sprichwort sagt)

Führt dieses Angebot, das mein Geschäftspartner schreibt, nicht zwangsläufig zu einer Ablehnung, weil es schon mit den Gedanken der „Ablehnung“ erstellt wurde? Wird das Angebot inhaltlich besser, wenn er selbst inhaltlich vom Erfolg seines Konzeptes überzeugt ist?

Ich bin gespannt auf Eure Kommentare.

Viele Grüße
Hubert Baumann

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Veröffentlicht von

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Unternehmensentwicklung / Business Development - Autor (Buch, Print, Online) - Systemische Beratung / Coaching - Haibach / Aschaffenburg, Wien, Österreich.

6 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Mit einem negativen Grundgedanken…
    Bin ich dann voll engagiert?
    Will ich diesen Auftrag wirklich?
    Wird das m e i n e Alibiübung????

    Grundgedanke verändern (innere positive Bilder generieren) und dann…

    Mehr als das eigene Beste kann niemand geben… (a b e r weniger, das ist sehr gut möglich).

    Renate Good

  2. Der Glaube versetzt Berge! Definitiv! Das funktioniert immer und überall und ist inzwischen sogar wissenschaftlich belegbar. Doch man muss dabei ein paar Regeln kennen und diese beachten. Wenn man diese weiß, wird einem jedoch bewusst, dass es im Prinzip ganz einfach und logisch ist. Wer hierzu mehr wissen möchte, kann mich gerne direkt kontaktieren oder einen Blick auf meine Homepage werfen.

    Was allerdings das Beispiel des Angebots bei der Ausschreibung betrifft, spielen hier noch mehr Faktoren mit rein, die über Erfolg und Misserfolg entscheiden. Doch auch hier sind wir der Ursache auf die Schliche gekommen und haben dazu ein Coaching entwickelt, was jeden Verkäufer seinem Ziel ein großes Stück näher bringt. Somit werden aus 40% bald 90% 🙂

    Herzliche Grüße

    Nicole Rauscher

  3. Aus meiner eigenen, jahrzehntelangen, Erfahrung berichtend: Zum Teil stimmt Ihre Fragestellung natürlich. In meiner Praxis ist es aber die Ausnahme. Über die Jahre entwickelt man als Unternehmer dabei natürlich auch ein (Bauch-) Gefühl dafür.

    Natürlich will ich immer den Auftrag, wenn ich ein Angebot schreibe. Und selbstverständlich schätze ich dann auch die Auftragswahrscheinlichkeit ein.

    Ich gebe alles, um den Auftrag zu erhalten. Trotzdem bin ich in meiner erwartungshaltung relativ neutral. Und dann gibt es Fälle, da bin ich mir schon vorher – die Neutralität über Bord werfend – zu 100% sicher, den Auftrag zu erhalten, bzw. nicht zu erhalten.

    Ohne eine Statistik darüber geführt zu haben, ist die Quote wie folgt:

    Ganz sicher, ich erhalte den Auftrag, war zu ca. 40% richtig.

    Ganz sicher, ich erhalte den Auftrag, war zu ca. 60% richtig.

    So meine Verhaltensweise und Erfahrungen.

    Mit farbenfrohen und 🙂 Grüßen, Ihr Opti-Maler-Partner,
    Werner Deck

  4. Das Angebot macht doch überhaupt keinen Sinn. Sowohl Einstellung zum Verkauf als auch verkäuferische Fähigkeiten können (und müssen) noch erheblich geschult werden. Ich sage meinen Kunden und Teilnehmern immer, dass sie kein Angebot mehr machen, von dem sie nicht überzeugt sind, dass es zu einem Auftrag kommt. Das erntet zuerst viel Widerspruch und Einwände, doch es funktioniert, wenn man weiß wie es geht.

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