Wem “gehört” der Kunde?

In der Computerwoche Online fand ich diesen interessanten Artikel zur Social Media Nutzung (hier im speziellen XING):

Klare Regeln für den Arbeitsplatzwechsel: “Ade – aber Ihr Xing-Account bleibt da!”

Interessanter Artikel, da gerade sehr viele Arbeitgeber die Nutzung von XING und anderen sozialen Netzwerken noch immer als private Spielerei abstempeln. Ja die Nutzung sogar während der Arbeitszeit verbieten. Ich kenne einige solcher Unternehmen. Doch hat der Mitarbeiter mit den “privaten Spielereien” Erfolg und gewinnt daraus Kunden, möchte man natürlich schon gerne davon partizipieren, ja den Kunden sogar für sich beanspruchen.

Etwas anderes ist es natürlich, wenn der Arbeitgeber die Nutzung von Socialen Netzwerken ausdrücklich erlaubt oder diese sogar fördert, was der Artikel auch sehr gut beschreibt.

Allerdings veranlasst mich dieser Artikel wieder einmal zu einer anderen Frage:

  • Wem gehört eigentlich ein “Kunde”?

“Es ist mein Kunde, weil … “, “Nein, mein Kunde, weil …”. Hier wird gestritten, wie um einen herrenlosen 10-EUR-Schein, oder um das letzte Brötchen in der Bäckerei.

Ja, wem “gehört” eigentlich ein Kunde? Und wann ist ein Kunde ein Kunde? Doch nur solange er bereit ist, mit mir Geschäfte zu machen, oder? Und diese Entscheidung trifft in der Regel er –  der Kunde – und hängt natürlich unter anderem davon ab, wie ich mit ihm umgehe. Kundenschutz hin oder her.

Ich bin gespannt auf Eure Meinungen zu diesem Thema.

Viele Grüße

Hubert Baumann

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Unternehmensentwicklung / Business Development - Autor (Buch, Print, Online) - Systemische Beratung / Coaching - Haibach / Aschaffenburg, Wien, Österreich.