Brot oder Tüte? Manchmal sind es die einfachen Dinge …

Über „sanfte“ Marketing- und Vertriebsmethoden habe ich auf diesem Portal schon öfters geschrieben. Methoden, die nachhaltig auf ein Unternehmen aufmerksam machen, ohne  aufdringlich zu wirken. Eine Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen ist das Online-Marketing, wie Social Media. Vorausgesetzt man hat die richtige Strategie und bleibt am Ball.

Eine weitere sehr interessante Marketing-Idee fand ich auf der START-Gründermesse in Essen.

„Brot oder Tüte“ war mein erster Gedanke, als ich mir den Stand aus der Ferne betrachtete.

In der Tat handelt es sich bei dieser Idee um das Produkt „Tüte“. Die Idee dahinter ist denkbar einfach. Papiertüten werden mit Werbung bedruckt und kostenlos an Bäckereien sowie andere Unternehmen, bei denen es für Endverbraucher etwas zu einzupacken gibt, verteilt.

Zusammen mit dem Brot begleitet die Werbung nun den Kunden von der Bäckerei zum Frühstückstisch und während dem Frühstück, ohne dabei „aufdringlich“ zu sein. Ein Sudoku-Rätsel und ein Koch- oder Backrezept auf der Tüte verlängern dabei noch die Verweildauer auf dem Tisch und sorgen dafür, dass sich der Kunde noch eine Weile freiwillig damit beschäftigt.

Bei dem Unternehmen Publipan handelt es sich um ein Franchise-System aus Spanien, das schon in mehreren Ländern gut funktioniert. Die Aufgabe des Franchise-Partners besteht darin, vor Ort nach interessierten Abnehmern für die Tüte zu suchen. Erst wenn diese gefunden sind, wird er nach entsprechenden Werbepartnern Ausschau halten. Layout, Herstellung und Druck erfolgt dann an zentraler Stelle.

Eigentlich eine einfache Sache. Aber manchmal sind es eben die einfachen Dinge im Leben, die erfolgreich sind.

Wer sich näher für das Konzept interessiert, kann sich hier http://www.publipan.de informieren.

Viele Grüße

Hubert Baumann
Business Development, Außenauftritt, Kundenzufriedenheit

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2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. ich hab das im letzten Jahr in Spanien kennengelernt: da war auf der Tüte ne Landkarte der Insel aufgedruckt – ringsherum n bisschen Werbung. Und: wir haben uns den Spass gemacht und die Tüte als Karte genutzt als wir die Tagestour über die Insel gemacht haben 😉 Werbung kann also auch Spass machen 😉

  2. Von der Geschäftsidee her sicher gut.

    Ich persönlich sehe das aus Verbrauchersicht. Mich hat schon immer gestört, wenn z.B. auf Bierdeckeln im Restaurant, auf der Rückseite Werbung örtlicher Firmen aufgedruckt ist. Schlimmer noch ist für mich, Werbung innerhalb der Speisekarte!

    Genauso bescheuert finde ich als Verbraucher, die Werbung auf den Sichtflächen der Einkaufswägen im Supermarkt oder mehrer Fernsehgeräte innerhalb des Supermarkts, auf denen Werbung der örtlichen Firmen läuft.

    So ginge mir das auch beim Bäcker. Auf so, für mich jedenfalls, „intimen“ Dingen, wie einer Brottüte mag ich persönlich keine Werbung. Darüber ärgere ich mich sogar. Ich will noch ein wenig „werbefreie Zonen“ haben.

    Selbst Werbetreibender weiß ich, wie wichtig Werbung ist. Aber alles und überall bedrucken, das mag ich als Verbraucher nicht. Wie gesagt, das ist meine ganz persönliche Ansicht.

    Mit farbenfrohen und 🙂 freundlichen Grüßen, Ihr Opti-Maler-Partner
    Werner Deck

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