Texter gesucht – So finden Sie Ihren perfekten Texter !

Ein Gastbeitrag von Alexandra Wagner

Die freiberufliche Texterin Alexandra Wagner schreibt Webtexte von SEO bis Fachartikel, verfasst Ebooks zu unterschiedlichen Themen und veröffentlicht Kurzgeschichten unter einem Pseudonym.

Wer im Deutschaufsatz immer eine Eins hatte, kann ein guter Texter sein, ist es aber nicht zwangsläufig. Das stellen viele Menschen fest, wenn sie versuchen, eine eigene Webseite zu betexten. Webtexten ist Handwerk, das gelernt sein will – Ebenso, wie man das Putzen der Reinigungskraft oder den Elektroanschluss dem Elektriker überlässt, sollte man das Texten jemandem überlassen, der sich damit auskennt. Soweit die Theorie. In der Praxis kann es wirklich schwer sein, einen guten Texter zu finden. Und selbst wenn man ihn gefunden hat, ist immer noch nicht gesagt, dass man auch gut mit ihm zusammenarbeiten kann.

Texter finden – leichter gesagt als getan

Ein guter Texter schreibt gute Texte, oder? Ja, das sollte er unbedingt. Aber ein guter Texter muss noch viel mehr können. Er muss ein Gespür dafür haben, welche Texte der Auftraggeber braucht, welche Tonart zu ihm passt und für welche Zielgruppe er schreibt. Das gilt zumindest dann, wenn es um Texte für Unternehmenswebseiten geht. Braucht man einen Texter für Fachartikel, sind andere Qualitäten gefragt und soll ein Texter „nur“ SEO-Texte verfassen, muss er wiederum bestimmte Kenntnisse und Talente haben.

Texter sind keine eierlegenden Wollmilchsäue! Es gibt nicht DEN perfekten Texter, es gibt stets den Texter, der zum Auftraggeber und zum Auftrag passt. Um diesen passenden Texter zu finden, sollte man folgende Punkte nicht außer Acht lassen:

Wo sucht man einen Texter?

Das Internet wimmelt von verschiedenen Texterbörsen. Viele davon sind Börsen für Billig- oder Hausfrauentexter, wie diese Spezies oft unfreundlich genannt wird. Manchmal findet man dort dennoch seinen Texter, aber das ist eher ein Glücksfall. Hier soll keine Werbung für die verschiedenen Portale gemacht werden, man findet sie ohnehin leicht über eine Suchanfrage bei Google. Aufwendiger, aber oft erfolgversprechender ist die Suche, wenn man sich selbst auf den Weg macht und die Internetauftritte verschiedener Webtexter studiert. Am schnellsten fündig wird man über Suchbegriffe wie „Texter gesucht“ oder einfach nur „Texter“. Es folgt eine lange Liste von Textern, die ihre Leistungen anbieten. Nimmt man für die Suchanfrage noch das Themengebiet oder die Textart hinzu, lässt sich die Suche verfeinern.

So erkennt man gute Texter

Ein Texter ist so gut wie seine Texte. Deshalb sollte man genau diese lesen. Die Webseitentexte auf der Texter-Homepage oder aber auch die angegebenen Referenztexte sind ein guter erster Anhaltspunkt. Sagt einem die Tonart zu, liest man diese Texte gerne, könnte es sein, dass man den richtigen Texter gefunden hat.

Aber man sollte noch ein wenig genauer hinsehen: Welche Textarten bietet der Texter an? Sucht man zum Beispiel einen Werbetexter, dann ist ein Texter, der Fachartikel oder SEO-Texte verfasst, nicht unbedingt der richtige. Gibt es Einschränkungen hinsichtlich der Themengebiete? Und natürlich: Kann ich mir diesen Texter überhaupt leisten?

Die Feuerprobe erfolgt beim Erstkontakt: Wie schnell reagiert der Texter auf die Anfrage? Wie fühlt sich seine Antwort an? Wie verläuft das erste Telefonat? Hier heißt es, auch aufs Bauchgefühl zu hören. Denn ein Texter kann noch so gut sein, wenn die Zusammenarbeit nicht klappt und es Verständigungsschwierigkeiten gibt, dann gibt es nur selten auch ein befriedigendes Ergebnis.

Über den Umgang mit dem Texter

Nur ein zufriedener Texter ist ein guter Texter. Ein Texter ist zufrieden, wenn er ein ausführliches Briefing erhält und weiß, was der Auftraggeber sich wünscht. Fragen an den Auftraggeber sollten zügig beantwortet, Korrekturen zeitnah durchgegeben werden. Dadurch bleibt dem Texter der Kopf frei für sein Kerngeschäft, das Texten.

Vor allem dann, wenn der Auftraggeber ein knappes Budget signalisiert und der Texter dementsprechend eng kalkuliert hat, kostet jede unnötige Nachfrage ihn bares Geld und mindert seinen Verdienst – mitunter ist er selbst schuld, häufig liegt es aber auch daran, dass man als Auftraggeber selbst nicht so recht weiß, was man will.

Je besser die Zuarbeit und damit auch die Zusammenarbeit klappt, umso schneller und besser sind die Texte, die am Ende herauskommen. Einem zufriedenen Texter purzeln die Worte nur so aus der Tastatur und seine Kreativität kann ungehindert fließen, wenn er sich nicht über unvollständige Briefings oder gar unbezahlte Rechnungen Gedanken machen muss.

Vielen Dank an Alexandra Wagner für diesen Beitrag. Ergänzender Hinweis: Beitrag von vergangener Woche Perfekte Texte für einen wirksamen Internetauftritt

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Veröffentlicht von

//hubertbaumann.com/

Unternehmensentwicklung / Business Development – Autor (Buch, Print, Online) – Systemische Beratung / Coaching – Haibach / Aschaffenburg, Wien, Österreich.

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Die Texter sind heute nicht zu beneiden. Sie vollbringen oftmals schwere geistige Arbeit für einen viel zu geringen Lohn. Den möglichen Verdienst könnte man an manch anderer Stelle deutlich günstiger verdienen. Die Texter haben ein schweres Los.

    • Ja. So ist es. Vielen Dank an Daniela Gotta für die Anmerkung. Merkt man das nicht in vielen Bereichen im Unternehmen. Natürlich traut sich jeder alles selbst zu. Jeder kann einen Text schreiben, jeder kann einen Text sprechen, jeder kann einen Kunden anrufen und ihm ein Produkt vorstellen usw. usw.

      Aber am Ende ist immer das „gewisse Etwas“ gefragt, das zum Erfolg führt. Und dafür gibt es eben Spezialisten.

      Und: Ehrlich gesagt, man sieht es den Ergebnissen auch an, ob da etwas „Marke Selfmade“ entstanden ist oder von jemanden, der sich auskennt.

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