Thema: Branchenbucheintrag! oder: An die Kellerdecke gehängt!

ihre Werbung, Marketing, Branchenbuch


„Wieviele Branchenbucheinträge braucht ein Unternehmen?“

Diese Frage zielt – Sie vermuten es – auf die zahlreichen Branchenbuch-Angebote, die bei vielen Unternehmen regelmäßig ins Haus flattern.

ihre Werbung, Marketing, In meinem Fall war dies ein „Erinnerungsschreiben“. Offensichtlich hatte ich vergessen auf ein vorhergehendes Schreiben zu antworten. Einen Standardeintrag hatte man mir bereits geschaltet. Aber für einen Premiumeintrag braucht man nun meine Unterstützung.

Der wahre Grund dieser freundlichen Erinnerung offenbarte sich mir – natürlich – im Kleingedruckten. Knapp 600 EUR pro Jahr für ein 3-Jahres-Abo – also insgesamt 1800 EUR – sollte ich für den Eintrag meiner Daten in dieses Online-Verzeichnis berappen.

Eine schnelle Überprüfung der Internetseite des Online-Anbieters: Die betreffende Seite, auf der mein Eintrag erscheinen sollte, hat bei Google einen Pagerank von „0“.

Anhand dieses Pageranks (auf einer Skala von 0 – 10) erhält man den Hinweis, wie die jeweilige Seite im Internet „gesehen“ wird. Eine normale Webseite eines Unternehmens mit durchschnittlichen Aktivitäten liegt in der Regel zwischen 3 und 5.
Wer sein eigenes Ranking oder das einer anderen Seite überprüfen möchte, kann dies z. B. kostenlos unter http://www.seitwert.de tun.

Ein Online-Eintrag in diesem Verzeichnis hätte für mich also etwa die gleiche Öffentlichkeitswirksamkeit, wie ein Zettel, auf den ich meinen Namen schreibe und an die Kellerdecke hänge.

Wieviele Branchenbucheinträge braucht ein Unternehmen?

Meine Antwort auf diese Frage lautet trotzdem: „Soviele wie möglich“.

Möglichst überall gesehen werden hat noch keinem Unternehmen geschadet. Ob in Online- oder in Printmedien – möglichst überall gesehen werden.

Für ein Unternehmen absolut unschädlich,
solange diese Einträge nichts kosten !

Wird der Eintrag kostenpflichtig, überprüfen Sie vorher bitte genau, was Sie für diesen Mehrpreis erhalten.

Hat der „Mehrpreis
auch einen „Mehrwert„?

Dieser Mehrwert kann unterschiedlich sein. Manchmal ist es ja auch sinnvoll, rein aus Imagegründen in einem Verzeichnis genannt zu werden.

Ansonsten: Belassen Sie es bei dem kostenlosen Standardeintrag oder verzichten Sie ganz auf den Eintrag. Oder entscheiden Sie sich für die Variante mit dem Zettel und der Kellerdecke :-).

In meinem Fall werde ich wohl die freundliche Erinnerung ignorieren und bin mir gaaanz sicher, dass mich trotzdem genau so viele Kunden finden werden wie bisher.

Falls Sie das auf diese Weise eingesparte Marketingbudget sinnvoll nutzen möchten ….

…. rufen Sie mich an. Meine Kontaktdaten finden Sie unter diesem Beitrag oder in der Spalte rechts oben.

Ihnen / Euch allen einen guten Start in die neue Woche wünscht …

Hubert Baumann

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Veröffentlicht von

//hubertbaumann.com/

Unternehmensentwicklung / Business Development – Autor (Buch, Print, Online) – Systemische Beratung / Coaching – Haibach / Aschaffenburg, Wien, Österreich.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Bei allem Nepp der mit solchen Einträgen veranstalltet wird darf man eine wichtige Sache nicht vergessen! Es gibt immer noch Unternehmen in dieser Sparte, die durchweg seriös sind! Bei diesen Unternehmen wird das Hauptaugenmerk allerdings nicht auf die Eintragung in das eigene Verzeichnis gelegt, sondern auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Verträge kündigen sich nach der vereinbarten Laufzeit automatisch und der Kunde hat jederzeit die volle Kontrolle über seinen Eintrag. Leider wird es aufgrund der ganzen Betrüger für seriöse Unternehmen immer schwieriger, eine gute Leistung zu vertreiben, denn die Kunden sind (natürlich mit gutem Recht) sehr misstrauisch geworden.

    Ich arbeite selber im Verkauf solcher Einträge und spreche da aus eigener Erfahrung. Wenn es die Möglichkeit gibt ein vernünftiges Unternehmen mit solchen Dingen zu beauftragen, würde ich das immer machen. Letztlich wird einem eine Menge Arbeit abgenommen und die Auffinbarkeit, sowie die Listung bei google erhöt sich in jedem Fall!

    • Vielen Dank für den konstruktiven Beitrag.

      Ja. Das ist leider wie in vielen anderen Bereichen auch. Die weißen Schafe werden nicht wahrgenommen, aber die schwarzen. Und an denen wird dann die gesamte Branche gemessen. Leider.

      Und dass die Verbraucher und Kunden dadurch misstrauerischer geworden sind, ist auch nachvollziehbar. Sucht man doch mittlerweile bei einem interessanten Angebot immer als erstes nach dem Haken. Und man wird umso mißtrauischer, wenn man dann keinen findet 🙂 .

      Viele Grüße
      Hubert Baumann

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