Der Rettungsschirm

Wie sieht Ihr persönlicher "Rettungsschirm" Ihres Unternehmens aus?

Wie sieht Ihr persönlicher "Rettungsschirm" Ihres Unternehmens aus?Der Begriff „Rettungsschirm“ ist ja derzeit in aller Munde und geistert wie ein Damoklesschwert durch die Medien. Ob ein Rettungsschirm nun wirklich nützt – die Lösung des Problems darstellt – oder am Ende nur diejenigen stützt, die in der Vergangenheit schlecht gewirtschaftet haben und damit eine Wettbewerbsverzerrung zu Lasten der Gesunden darstellt, sei dahin gestellt.

Doch da die meisten von Ihnen weder ein Staat, eine Regierung oder eine Bank sind, werden Sie wohl auch nie in den Genuss von Geldern und Bürgschaften in Höhe von mehreren Fantastilliarden (*) Euro – oder auch nur einem Teil davon – kommen.

(*) Erläuterung: Der Begriff „Fantastilliarden“ stammt aus dem Wortschatz des legendären Multimilliardärs Dagobert Duck, den viele von Ihnen aus den Komiks ihrer Kindheit kennen, und bezeichnet eine Geldsumme, die jenseits von allen menschlichen Vorstellungen liegen dürfte. Ich erinnere mich an Dagobert Duck mit den blinkenden Dollar-Zeichen in den Augen – immer wenn er irgendwo Geld gewittert hat.

So ein Rettungsschirm wäre also schon eine feine Sache – für jeden von uns. Aber nein. Es hilft nichts.

Jeder muss selbst um sich und sein Unternehmen kümmern – und dafür sorgen, dass das eigene Unternehmen dauerhaft krisensicher und wettbewerbsfähig bleibt.

Wie sieht Ihr persönlicher Rettungsschirm für Ihr Unternehmen aus?

Im Grunde sind es drei Dinge:

  • Kosten senken
  • Gewinn steigern
  • Wettbewerbsfähig bleiben

Kosten senken

Wie geht das? Betrachten Sie in Ihrem Unternehmen alle Aufwandpositionen, alle Ausgaben, und prüfen Sie Position für Position die Notwendigkeit. Was wäre, wenn es einzelne Ausgaben und die damit verbundene Leistung nicht mehr gäbe? Würde Ihnen etwas fehlen? Würde es überhaupt auffallen? Oder wäre es nur ein geringer Komfortverlust? Könnte man ohne – oder nur mit geringem – Komfortverlust zu einem anderen Anbieter wechseln? Oder auf eine kostengünstigere Vertragsvariante „downgraden“?

Gehen Sie nach diesem Kriterien Ihre Ausgaben der Reihe nach durch. In der Regel stecken in den größten Ausgabeblöcken auch die größten Einsparpotentiale. Beginnen Sie daher mit Ihrer Überprüfung bei den größten Zahlen.

Doch Vorsicht: Sparen Sie nicht am falschen Ende. Wie in einem meiner früheren Artikel „Sparen ja – aber am richtigen Ende“ schon angerissen wurde. Eine Einsparung bei Mitarbeitern oder in der Produktion kann zur Verschlechterung im Kundenservice oder Produktqualität führen. Eine kurzfristige Einsparung rächt sich daher mittel- bis langfristig, wenn die Kunden wegbleiben und sich damit auch die Einnahmen reduzieren. Große Unternehmen, die in der Vergangenheit mit dem eisernen Besen Personal abgebaut haben, haben dies ja schon sehr „erfolgreich“ vorgemacht. Man kann aus Fehlern anderer lernen, man muss sie nicht unbedingt kopieren.

Gewinn steigern

Hier ist Ihre Kreativität sowie Ihr Marketing gefragt. Doch auch hier gilt es natürlich, die Ausgabenseite im Blick zu behalten. Wer meine Beiträge schon länger beobachtet, hat sicherlich schon einige Impulse gewonnen, wie man auch mit geringem Budget wirkungsvoll Marketing betreiben kann und Publikumswirksamkeit erzielen kann.

Leider keine Patentlösung im Angebot

Aber mit etwas Kreativät kann man mit Guerillamarketing, Empfehlungsmarketing oder Social Media Marketing schon einiges erreichen. Die Einbindung von Presse (die sich immer über gute Beiträge und Aktionen freuen) und die Nutzung von kostenlosen Presseportalen ergänzen Ihre Marketingaktiväten und sorgen für einen guten Marketingmix, mit dem Sie sowohl Ihre „virtuellen Kunden“ als auch Ihre „klassischen Kunden“ erreichen können.

Wettbewerbsfähig bleiben

Bei diesem Punkt spielt Ihre eigene Unternehmensstrategie, Ihre Führungs- und Kommunikationsfähigkeit, Ihre Motivationsfähigkeit gegenüber Ihren Mitarbeitern und Kunden eine wichtige Rolle. Ein weiterer wichtiger Faktor sind Ihre Produktstrategie und Ihre Produktqualität. Und natürlich Ihre Kundenorientierung.

Was Ihre Produkte betrifft, sind Sie selbst der Experte. Zu den anderen Themen verrate ich Ihnen mehr in einem persönlichen Gespräch.

Was Sie noch tun können?

Wie Sie mit wenig Aufwand Kosten senken und mit niedrigem finanziellen Aufwand Kunden gewinnen und Ihren Bekanntheitsgrad steigern, verraten Ihnen die drei Online-Ratgeber.

Einfach mal in den Beitrag

reinklicken. Leider kein perfekter „Rettungsschirm“, aber einige Ideen und Möglichkeiten, am Ball zu bleiben und die Nase vorne zu haben.

Euch / Ihnen allen einen schwungvollen Start in ein – hoffentlich regenschirm-freies – Wochenende

Hubert Baumann

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Veröffentlicht von

//hubertbaumann.com/

Unternehmensentwicklung / Business Development – Autor (Buch, Print, Online) – Systemische Beratung / Coaching – Haibach / Aschaffenburg, Wien, Österreich.

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