Vorauskasse oder Verkauf auf Rechnung? Zahlungsausfälle vermeiden!



„Welche Zahlungsmethoden biete ich meinen Kunden an?“ Vor dieser Frage stehen wohl die meisten Unternehmer. Aus der Sicht einer 100%-igen Zahlungssicherheit ist wohl Vorauskasse die beste Variante. Doch ist sie nicht auch gleichzeitig Umsatzverhinderer Nr.1 ?

Gestatten Sie mir hierzu ein Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung:

Vor einigen Monaten wollte ich in einem Onlinehandel eine Bestellung aufgeben. Inhaltlich hatte ich mich bereits entschieden. Während dem Bestellvorgang wurde mir dann als alleinige Option „Vorauskasse“ angeboten. Begründung (sinngemäß): Da ich Neukunde bin und das Unternehmen mich ja noch nicht kennt, hat es auch noch kein Vertrauen zu mir.

Ich schrieb daraufhin das Unternehmen per E-Mail an (ebenso sinngemäß): „Wenn Ihr Unternehmen mir als Neukunden gegenüber kein Vertrauen aufbringt um mir Ware gegen Rechnung liefert, warum sollte ich Ihnen als Neulieferant gegenüber das Vertrauen aufbringen, Ihnen ohne Sicherheiten Geld zu überweisen?“ … und bat gleichzeitig um einen Vorschlag, wie wir dennoch miteinander ins Geschäft kommen könnten.

Das Unternehmen reagierte prompt und bot mir „ausnahmsweise“ einen Kauf auf Rechnung an. Ich habe meinerseits das Vertrauen des Unternehmens honoriert und meine Rechnung sehr zeitnah beglichen. Außerdem bin ich dem Onlinehändler bis heute als regelmäßiger Besteller erhalten geblieben. Wäre das Unternehmen damals auf meine E-Mail nicht eingegangen, wäre ein Geschäftsverbindung nie zustande gekommen und ich hätte mich nach einem anderen Anbieter umgeschaut.

Internethandel-Ausgabe-118-201308 Rechnungskauf ohne ZahlungsausfaelleDas Onlinemagazin Internethandel.de erklärt in seiner aktuellen Ausgabe, warum der Kauf auf Rechnung bei Kunden am beliebtesten ist.

Allen voran steht der psychologische Aspekt des „Geldausgebens“:

Ein Kunde kauft lieber, je weniger er den tatsächlichen Geldfluss spürt. Bei der Vorauskasse ist der negative Effekt am krassesten: Hier fließt Geld bevor überhaupt in irgendeiner Weise eine Gegenleistung erfolgt ist. Neben Rechnung und Vorkasse nennt das Onlinemagazin auch andere bekannte Zahlungsmethoden, wie PayPal, Kreditkarte, Nachnahme und giropay.

Doch wie lässt sich der Rechnungskauf als Umsatzmotivator nutzen und gleichzeitig das Zahlungsausfallrisiko so gering wie möglich halten?

Bonitätsprüfungen sowie das Versenden der Rechnungen und ggf. Mahnungen kosten Zeit und Geld und schmälern wiederum den Gewinn. Hier könnten externe Dienstleister die Lösung sein, auf die das Onlinemagazin in seiner Ausgabe näher eingeht und insgesamt 10 Zahlungsanbieter vergleicht.

Wer sich näher in das Thema einlesen möchte, kann sich hier eine Leseprobe des Magazins anfordern.

Natürlich freue ich mich an dieser Stelle auch die eigenen Erfahrungen meiner Leser. Welche Zahlungsmethoden bieten Sie an? Welche Erfahrungen (positiver und negativer Art) haben Sie gemacht?

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Veröffentlicht von

//hubertbaumann.com/

Unternehmensentwicklung / Business Development – Autor (Buch, Print, Online) – Systemische Beratung / Coaching – Haibach / Aschaffenburg, Wien, Österreich.

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