WordPress Blog / Webseite – Tipps und sinnvolle Plugins für den ersten Einstieg

Die Installation des Blogsystems WordPress ist auch für einen „Nicht-Techniker“ – wie mich – keine Hexerei. Mit etwas technischem Grundverständnis im Umgang mit PC und Internet kann man schnell selbständig durchstarten. Nach einigen Blogs Erfahrung (2 eigene, 1 Vereinsblog und 4 Kundenblogs), die ich im Rahmen meiner Marketingprojekte betreue bzw. organisatorisch in der Aufbauphase betreut habe, kennt man die geläufigsten Funktionen und weiß, wo man in welcher Situation hinklicken muss.

So kann ich als diese Tätigkeit mit ruhigem Gewissen als kleinen zusätzlichen Service zu meiner Beratungstätigkeit anbieten.

Mittlerweile empfehle ich meinen Kunden, komplett auf ein Blogsystem (präferiert: WordPress) zu setzen und auf den Einsatz einer separaten Webseite zu verzichten. Für ein Unternehmen, das bereits eine bestehende Webseite betreibt und alle Inhalte in das neue System übernehmen müsste, kann dies natürlich eine Herausforderung sein.

Der wesentliche Unterschied zwischen Webseite und Blog besteht darin, dass eine Webseite von der Grundkonzeption eher statisch aufgebaut ist, der Blog durch die Möglichkeit ständig neue Beiträge hinzuzufügen und über Kommentarfunktionen mit den Lesern zu kommunizieren, eine deutlich größere Dynamik bietet und Interaktion mit den Lesern zulässt.

Die Vorteile eines einheitlichen Systems: Der Besucher bewegt sich immer auf der gleichen grafischen Oberfläche, man kann ideal zwischen den statischen Seiten (bisher Webseite) und den dynamischen Artikeln (Blog-Beiträge) wechseln, ohne dass ein sogenannter Medienbruch entsteht. Und es muss nur ein System administriert werden. Ein weiterer Vorteil: WordPress wird von Google und anderen Suchmaschinen in der Regel sehr schnell und sehr gut gefunden.

WordPress verfügt über zahlreiche zusätzliche Komponenten (sog. Plugins), von denen viele kostenlos oder gegen freiwilligenden Spendenbeitrag angeboten werden.

Bei den Installation, die ich bisher begleitet habe, hat sich folgende Grundinstallation für den ersten Start bewährt: (alphabetische Reihenfolge)

  • 404 redirection – leitet nicht existierende Links auf die Startseite um, sodass der Leser keine Fehlerseite angezeigt bekommt.
  • Antivirus – – schützt vor Viren, Würmen und Malware. Genau wie beim heimischen PC eine Funktion, auf die man nicht verzichten sollte.
  • Jetpack von WordPress – verbindet Deine Seite mit der WordPress-Community und liefert einige weitere wichtige Funktionalitäten, wie E-Mail-Abo, Kontaktformular, Social Media-Funktionalitäten.
  • WPSEO – das einzige kostenpflichtige Tool in dieser Auflistung (jedoch für 19,99 pro Einzellizenz erschwinglich) kümmert sich darum, dass neue Beiträge ordnungsgemäß und schnell an die Suchmaschinen weitergegeben werden. Wer auch hier einen kostenlosen Download vorzieht, kann auf WordPress SEO von Joost De Valk ausweichen. Allerdings muss man bei diesem Tool etwas mehr Kenntnisse in der Suchmaschinenoptimierung mitbringen.
  • Für das Tracking meiner Webseiten (Besucherzahlen etc.) nutze ich Piwik. Piwik wird über ein Plugin in WordPress eingebunden, muss aber ansonsten separat installiert werden. Sehr interessant (jedoch mit „Suchtcharakter“): Die Echtzeitbeobachtung der Zugriffe.
  • Kein Plugin, jedoch auch sehr wichtig: Das Impressum. Bei eRecht24.de können Sie über einen Impressumgenerator Ihr eigenes Impressum rechtssicher erstellen lassen und per Copy & Paste in Ihre Seite bzw. Ihren Blog einbinden.

Ergänzend empfehle ich das Lesen der Hinweise bezüglich Zugriffssicherheit, wie hier näher beschrieben.

Wer es noch einfach haben will, setzt auf einen direkt bei WordPress gehosteten Blog. Einfach auf http://www.wordpress.de registrieren, einen Wunschnamen auswählen und direkt loslegen.

Mit dieser Grundausstattung sollte dem Aufbau Ihres eigenes Blogsystems nichts im Wege stehen.

Nun geht es an den kreativen Teil, die grafische Gestaltung, die Einbindung der passenden Bildern, die richtige Platzierung der Bedienungsfelder (Widgets) etc.,

Und danach an den schöpferischen Teil: Den Inhalt.

Aber darüber mehr an anderer Stelle. Oder im persönlichen Gespräch.

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Veröffentlicht von

//hubertbaumann.com/

Unternehmensentwicklung / Business Development - Autor (Buch, Print, Online) - Systemische Beratung / Coaching - Haibach / Aschaffenburg, Wien, Österreich.

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo,
    einen netten Artikel konnte ich gerade lesen und ich kann zu deinen Start-Plugins folgende weitere Plugins empfehlen. Das wäre dann mal ein Kommentar-Abo-Plugin(da gibt es einige gute). Mit dem Kommentar-Abo sorgt man bei den entstehenden Diskussionen dafür, dass die Kommentierer auf dem Laufenden bleiben und nicht stets zum Blog wiederkehren müssen, um nachzuschauen, ob ein neuer Kommentare vorliegt oder nicht. Google XML Sitemaps wäre ein weiteres empfehlenswertes Plugin, welches auch der Indexierung der Inhalte durch Google und Co. hilft. Aber nach und nach installiert man sich eh mehr Plugins. Ich habe derzeit so um die 60 im Einsatz. Natürlich ist hier weniger ist mehr, aber bei mir ist es eben so. Ab und an teste ich auch neue Plugins.

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