Was ist eine Blogparade? Und warum machen erwachsene Menschen so was? Haben die zu viel Zeit?

Eine Blogparade – was auf den ersten Anschein wie ein sinnloser Zeitvertreib unter Erwachsenen wirkt, hat in der Praxis durchaus seinen Nutzen.

Eine Blogparade wird in der Regel durch einen Blogger (oder eine Bloggerin) initiiert. Er oder sie denkt sich ein Thema aus, zu dem dann innerhalb eines definierten Zeitraumes möglichst viele andere Blogger ihre Meinung äußern können. Jeder schreibt auf seinem eigenen Blog – jeweils mit einem Link zum Originalbeitrag auf dem Blog den Initiators. Zum Abschluss der Blogparade erstellt der Initiator einen kurzen Abschlussbericht, in dem er oder sie alle Artikel nochmal kurz zusammenfasst und ebenfalls verlinkt.

Durch diesen vermeintlich sinnlosen Zeitvertreib entstehen zahlreiche Beiträge auf unterschiedlichen Seiten/Blogs – alle zum gleichen Thema, und alle untereinander in irgendeiner Weise verlinkt. Das mögen Google und andere Suchmaschinen und belohnen die Blogs mit einer kleinen Aufwertung in ihrem Ranking. Natürlich darf man keine Wunder erwarten. Aus einem Pagerank 1 wird dadurch kein Pagerank 4, in der Regel nicht einmal ein PR 2. Aber immerhin kann man mit einem Beitrag, für den man vielleicht eine halbe Stunde investiert, seine Auffindbarkeit in Suchmaschinen verbessern. Und es ist einer von vielen Bausteinen, um wieder etwas besser wahrgenommen zu werden.

Weiterhin erhöht sich auch der direkte Bekanntheitsgrad des Blog. Nämlich indem die anderen Teilnehmer und deren Besucher in die miteinander verlinkten Artikel klicken.

Die Themen sind beliebig. Allerdings macht es Sinn, wenn die Blogparade inhaltlich zum Gesamtthema des Blogs passt. Denn dort macht eine Verbesserung im Ranking ja am meisten Sinn. Außerdem wird man mit passenden Themen auch am meisten Teilnehmer finden.

Natürlich muss der Initiator seine Blogparade ordentlich bewerben, damit möglichst viele davon wissen und daran teilnehmen. Also raus mit der Information in die sozialen Netze und auch Blogger aus dem eigenen Bekanntenkreis direkt anmailen.

Wer selbst eine Blogparade veranstalten möchte, findet weitere Informationen auf der Seite http://blog-parade.de/. Wer sich auf der Seite registriert, kann dort auch seine eigene Blogparade bewerben.

Viel Spass bei Eurer ersten Blogparade.

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Veröffentlicht von

//hubertbaumann.com/

Unternehmensentwicklung / Business Development - Autor (Buch, Print, Online) - Systemische Beratung / Coaching - Haibach / Aschaffenburg, Wien, Österreich.

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Ich bin heute über die Suche bei Twitter auf diesen Beitrag gestoßen. Dort behalte ich den #Hashtag Blogparade gerade im Augen, denn ich habe selbst eine gestartet.

    Ein weiterer Grund für eine Blog-Parade – vielleicht weniger wichtig fürs SEO – ein Blick über den Tellerrand. Mir liegt mein Thema Rhetorik und Webinare sehr am Herzen, aber wie sieht es mit anderen aus? Für mich sind Webianre Weiterbildungsplattformen, aber sehen das alle so?

    Der Grund für mich eine Blog-Parade zu starten oder auch daran teilzunehmen, ist der thematische Austausch und der Blick über den Tellerrand.

    In diesem Sinne, dane für Ihren Beitrag.

    Judith Torma

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