Schnaps ist Schnaps, Bier ist Bier – und privat bleibt immer privat: Das Privatsphären-App für Chrome und Opera

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Auch wer beruflich unterwegs ist, nimmt dennoch sein Privatleben mit – und wer nach einem langen Tag abends im Hotel weder über das Unternehmens-Netz noch zusammen mit dem Hotel-WLAN-Betreiber oder diversen Geheimdiensten surfen möchte, greift deshalb in der Regel zu einem kommerziellen VPN. Nur, leider, ist solch ein Dienst nicht immer einfach zu bedienen – und auch nicht immer umsonst. Dann ist man für eine einfachere, vielleicht sogar kostenlose Alternative, dankbar. Wie dem CyberGhost Browser-Plug-In für Chrome und Opera.

Aus der Pfanne auf den Tisch

Mit dem Browser Plug-In zum anonymen Surfen kommt der im rumänischen Bukarest angesiedelte Anbieter CyberGhost einem oft geäußerten Wunsch seiner Anwender nach einem fixen Sofortschutz nach: Direkt beim Surfen, ohne Installation oder Start eines ausgewachsenen virtuellen Netzwerks, gerne stark verschlüsselt und ganz bestimmt ohne umständlichen Einstellungsmarathon in den Eingeweiden des Lieblingsbrowsers.

Und genau das bekommen sie. Blitzschnell installierbar wie jedes andere Plug-In im Chrome Web Store oder der Opera-Add-ons-Sammlung, reicht ein einziger Klick, um unerkannt im Web zu surfen und beim Besuch von sicheren HTTPS-Seiten selbst in öffentlichen WLANs durchgängig komplettverschlüsselt Transaktionen machen zu können. Hacker, Datenspione und Werbetreibende bleiben dabei vor der Tür und haben das Nachsehen, während die hergestellte Anonymität im Verbund mit der starken 256 Bit AES-Verschlüsselung für angstfreie Momente beim Shopping im öffentlichsten Ort aller Zeiten sorgt. Obendrein erhält der Internet-Reisende weltweiten Zugriff auf so wichtige – und oftmals regional gesperrte – Plattformen wie Facebook, Pandora, Steam & Co und zaubert bspw. hierzulande blockierte YouTube-Videos auf den Monitor.

Mit simplem Mausklick wird auch der Wechsel des ‚Gastlandes‘ eingeleitet, also des Standortes, der neugierigen Dritten gegenüber vorgegaukelt wird, so dass der Anwender unbehelligt unter fremder Flagge surfen kann: als US-Amerikaner oder Holländer in Deutschland – oder als Deutscher vom Ausland aus. Auf diese Weise sind die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender auch im Florida-Urlaub oder der Korea-Geschäftsreise immer nur einen Klick weit weg.

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Und so funktioniert’s?

CyberGhost aktiviert einen sogenannten SPDY-Proxy innerhalb des Chrome- oder Opera-Browsers, der dafür sorgt, dass alle http- und https-Anfragen an Webseiten verschlüsselt über die CyberGhost-Server umgeleitet werden. Diese Server fungieren nach außen hin als die eigentlichen Adressaten und übernehmen die Vermittlung des an- und abgehenden Datenverkehrs, so dass sich für alle angelaufenen Seiten die Lage so darstellt, als kommunizierten sie ausschließlich mit dem jeweiligen CyberGhost-Server. Mit der eigentlichen eindeutigen IP-Adresse des Surfers kommen sie deshalb zu keinem Zeitpunkt in Berührung und wissen daher auch nichts über dessen Existenz hinter dem Schutzschild, den CyberGhost um den Browser des Anwenders gelegt hat.

Grenzen der Anonymität bei Plug-Ins

Die Konzentration auf http(s)-Datenverkehr deutet es bereits an: Wer ausschließlich Browser-Plug-Ins als Anonymisierungswerkzeuge verwendet, muss damit leben, dass die kleinen Helfer zwar ideal zum Gelegenheitsbrowsen sind, aber nicht alle Situationen im Griff haben, in denen die Privatsphäre eines Anwenders gefährdet sein könnte. Zwar sind sie um Längen sicherer, effektiver und schneller als simple Web-Proxys, die obendrein gesondert angesurft werden müssen, die perfekte Lösung für alle Fälle sind sie aber nicht. So bergen gerade Flash-Inhalte, die auf vielen Webseiten zu finden sind, potenzielle Risiken, weil sie unabhängig vom Browser laufen und in der Lage sind, an dessen Internetverbindung vorbei Daten völlig autark ins Netz zu senden. Viele Videos werden beispielsweise mit Adobes Flash Player dargestellt.

In solchen Fällen bleibt dem sicherheitsbewussten Surfer dann nur, wo möglich auf HTML5-eingebettete Videos auszuweichen, ein weiteres Plug-In wie das FlashControl-Plug-In zu installieren, das Flash-Inhalte unter Kontrolle bringt oder auf die große VPN-Lösung zu setzen. Ist Letzteres der Fall, wird jeder Internetverkehr eines Systems, sei es ein Desktop-PC, iPhone, iPad oder Android-Gadget, über den VPN geleitet und anonymisiert, also auch Flash-Applikationen.

Dieser Beitrag wurde mir von Ulrich Bruegmann von Cyberghost zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank an Herrn Bruegmann für die Ausführungen, die vielleicht dem ein oder anderen helfen, seine Internetkommunikation auf Reisen ein wenig sicherer zu machen. Für die Inhalte von Gastbeiträgen ist der jeweilige Autor selbst verantwortlich.

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Veröffentlicht von

//hubertbaumann.com/

Unternehmensentwicklung / Business Development - Autor (Buch, Print, Online) - Systemische Beratung / Coaching - Haibach / Aschaffenburg, Wien, Österreich.

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