Tipp für Blogger und Gelegenheitsjournalisten

Wussten Sie, dass Sie auch als Blogger und gelegentlicher Artikelschreiber für Fachmagazine etc. journalistisch tätig sind? Damit haben Sie die Möglichkeit, einen Presseausweis bzw. Journalistenausweis zu beantragen.

Ihr Nutzen:

Zahlreiche Messen und Ausstellungen bieten Journalisten z. B. vergünstigten oder freien Eintritt, freies Parken und andere Annehmlichkeiten, die die Berichterstattung erleichtern. Außerdem haben Sie die Möglichkeit vorort die Presselounge zu nutzen und erhalten meist detailliertere Unterlagen zur Veranstaltung. Beispielsweise bietet die Bayerische Schlosser- und Seenverwaltung Personen mit Presseausweis freien Eintritt zu all ihren Sehenswürdigkeiten. Eine unverbindliche Liste mit Ermäßigungen für Journalisten findet man auf http://www.pressekonditionen.de/.

Das Problem: Nicht alle Presseverbände erkennen Blogger als Journalisten an, akzeptieren nur berufsmäßige Journalisten oder verlangen Bestätigungen von Verlagen etc..




Ich bin seit vielen Jahren Mitglied beim Deutsche Verband der Pressejournalisten e.V. (DVPJ), der auch Blogger und nebenberufliche Journalisten aufnimmt. Der DVPJ bietet aus meiner Sicht ein sinnvolles Preis-Leistungsverhältnis und die 44,00 EUR Jahresbeitrag (+ eine einmaligen Aufnahmegebühr von knapp 100 EUR), haben sich in der Regel mit ein oder zwei Messebesuchen amortisiert. Die genauen Bedingungen, die Sie für eine Mitgliedschaft erfüllen müssen, lesen Sie dort auf der Seite. Außerdem erhalt man in von dem Verband auch Unterstützung, z. B. bei mir in Verbindung mit einer Urheberrechtsverletzung im Jahr 2012, bei der jemand der Meinung war, er könne reihenweise Text aus meinem Blog auf seine eigene Seite kopieren.

Für meine Leser aus Österreich: Bitte einfach mal nach unten scrollen. In den Kommentaren gibt es ein Tipp für Österreich. Falls jemand noch einen Tipp für weitere Länder hat (z. B. die Schweiz), kann diesen gerne ebenfalls im Kommentarfeld hinterlassen.

Doch Vorsicht: 

Bleiben Sie seriös! Gehen Sie mit Ihrem neuen Presseausweis verantwortungsvoll um und beachten Sie den Pressekodex. Wer mit seinen „Sonderrechten“ herumprahlt oder versucht, freien Eintritt bei Veranstaltungen zu erzwingen (etwa unter der Androhung einer schlechten Bewertung), belügt nicht nur seine Leser, sondern schadet auch sich selbst und dem gesamten Berufsstand und sorgt für einen negativen Beigeschmack des Presseausweises. Ich persönlich lege den Ausweis in der Regel an der Kasse unauffällig vor und frage, ob es dafür eine Ermäßigung gibt. Wenn ich ein „nein“ zurückbekomme, stecke ich den Ausweis mit einem freundlichen Lächeln wieder weg und bezahle dann halt den regulären Preis. Aber das kommt relativ selten vor.

(Nachtrag: Dieser Beitrag wurde am erstmals am 05.07.2014 veröffentlicht und am 04.02.2017 überarbeitet und neu eingestellt. Ich gebe in diesem Artikel ausschließlich meine eigene Erfahrung weiter. Ich erhalte KEINE Provision oder sonstigen Vergütung für die Bewerbung des Verbandes.)

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Veröffentlicht von

//hubertbaumann.com/

Unternehmensentwicklung / Business Development - Autor (Buch, Print, Online) - Systemische Beratung / Coaching - Haibach / Aschaffenburg, Wien, Österreich.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Hubert,
    vielen Dank für diesen Tipp.
    Für deine Blog-Leser aus Österreich seien erwähnt:
    – Österreichischer Journalistenclub (www.oejc.at) – in erster Linie für hauptberufliche Journalisten
    – Wiener Journalistenclub (www.wjc.at) – auch für nebenberufliche Journalisten möglich
    Schöne Grüße aus Wien
    Andi Icha

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