Originale – Klone – Plagiate! Kennen Sie Copycats?

Mal ehrlich: Im Grunde sind die meisten Sachen doch schon erfunden. Also ich meine: etwas Neues, also so etwas ganz komplett fundamental Neues, etwas was es bisher noch nie gegeben hat, auch nicht in ähnlicher Form oder ansatzweise: Gibt es sowas wirklich?

Vielleicht abgesehen vom medizinischen oder naturwissenschaftlichen Bereich, wo man neue Dinge entdeckt (findet – nicht „er“-findet). Selbst ein neues Auto, etwas ganz Neues, mit neuer Technik, neuem Motor, neuem Antrieb, innovativer Innenraumgestaltung, kurz: die (!!!!) Revolution überhaupt, ist eine Abwandlung von einem Fahrzeug, das es bereits gibt. Oder ein neues Smartphone, ein neuer PC, ein neues Kochrezept und und und ….

Oft basieren neue Ideen auf bestehenden Konzepten. Etwas, was wir gelesen haben, worüber wir mit Bekannten oder Geschäftspartnern gesprochen haben, was wir irgendwo gesehen haben, wird in unserem Kopf bewusst oder unbewusst weiterverarbeitet. Aus diesen Dingen entsteht dann bewusst oder unbewusst eine neue Idee.

Anders ist es bei bewusst kopierten oder geklonten Geschäftsideen, die in einer vom Original abgewandelter Form auf dem Markt erscheinen. Von „Copycats“ spricht die aktuelle Ausgabe der Onlinezeitschrift Internethandel.de, die ich gerade in virtueller Form vor mir „liegen“ habe.

Anders als bei der Produktpiraterie oder bei Plagiaten, bei denen versucht wird, das Original so täuschend echt wie möglich zu kopieren, lässt das Copycat-Prinzip in der Regel keinen Zweifel an „Original“ und „Kopie“. So existieren zum Beispiel Onlineplattformen oder Soziale Netzwerke, die sich auf den ersten Blick sehr ähneln, die sich aber durch andere Dinge vom Original abheben. Zielgruppe, Region, Produktportfolio oder abweichende Abrechnungsmodelle sind hier Möglichkeiten.

Über Vorteile, Nachteile, Bedenken, Risiken, aber auch über die Problematik, selbst kopiert zu werden, schreibt Internethandel.de in seiner Ausgabe.

Ob man eine Idee wirklich schützen kann? Ein Produkt ja, eine Marke und eine Markenbezeichnung auch. Einen Text oder ein Bild zu kopieren fällt unter das Urheberrecht. Aber wie ist das mit einer Idee? Ein spannendes Thema.

Aber schauen Sie einfach rein in die aktuelle Ausgabe. Eine Gratisleseprobe gibt’s wie immer hier.

Übrigens: Bei den beiden Enten auf der Titelseite habe ich keine Unterschiede entdecken können. Sie sind 100% identisch – geklont.

 

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Veröffentlicht von

//hubertbaumann.com/

Unternehmensentwicklung / Business Development - Autor (Buch, Print, Online) - Systemische Beratung / Coaching - Haibach / Aschaffenburg, Wien, Österreich.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Chinesen kopieren nur, was Wert ist kopiert zu werden. Ob das dem Markeninhaber aber als Kompliment aus einer anderen Kultur klar und recht ist? – Glaube ich kaum. Ich habe einmal bei einem workshop gesagt: „Alles, was ich hier über unser Netzwerk zum Besten gebe, können Sie kopieren, nachahmen wie Sie wollen.“ Warum? – Weil, ich erstens nicht alles erzähle 😉 und zweitens selbst immer einen Schritt voraus bin. Wir können uns auf unserer Marke nicht ausruhen und werden das auch nicht tun.

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