Die Weihnachtspost


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Wie schreibt man also seine Weihnachtskarte, seinen Brief zum Jahresabschluss an Kunden und Geschäftspartner, oder seine E-Mail, um sich stilvoll und nachhaltig aus der Masse abzuheben?

Ja ja. Leider falsch gehofft.

Alle, die jetzt eine fertige Vorlage von mir erwarten, die man nur noch per Cut & Paste in sein Briefpapier kopieren muss, die muss ich leider enttäuschen. Schließlich sollte die Weihnachtspost ja authentisch sein, und auf Ihr Unternehmen und Ihre Person passen. Und außerdem möchte ich zu Weihnacht nicht 50 identische Weihnachtskarten erhalten :-)

 

Die Weihnachtskarten-Schreiberei fängt schon bei der Auswahl der richtigen Karten an. Das Motiv sollte auf Ihr Kundenklientel passen. Gerade in der heutigen Zeit, in der man davon ausgehen kann, dass nicht jedermann christlichen Glaubens ist oder überhaupt einer Kirche angehört, würde ich persönlich von allzu kirchlichen Motiven und auch kitschigen Motiven Abstand nehmen.

Also eher etwas Neutrales und Weltliches. Etwas, was jeden anspricht. Ob jung oder alt, ob an Weihnachten glaubend oder nicht.

Ich selbst habe z. B. für meine Adventskalender-Aktion ein heiteres lustiges Motiv gewählt. Ein Geschäftspartner von mir hat dieses in seinem Blog abgebildet. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten. Wie gesagt, es soll authentisch wirken. Daher auch keine Patentrezepte von meiner Seite.

Wenn Sie den üblichen Standardsatz „Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr“ verwenden wollen (weil er schon eingedruckt ist, oder sie eine standardisierte Karte drucken lassen wollen), ergänzen Sie diesen doch mit einer kurzen persönlichen Widmung.

  • „Wir bedanken uns für die gelungene Veranstaltung in Ihrem Hause“,
  • „Wir freuen uns auf das neue Projekt im nächsten Jahr“,

oder irgendwas, woran der Empfänger erkennt, das Sie persönlich an ihn gedacht haben und Sie sich mit seiner Person auseinandergesetzt haben.

Zur persönlichen Note gehört natürlich auch die persönliche ( !!! ) Unterschrift.

Ein absolutes Tabu ist, die Weihnachtspost mit geschäftlichen Informationen zu vermischen. In einem Weihnachtsbrief dürfen Sie natürlich erwähnen, dass das Jahr 2010 erfolgreich war und Sie den Durchbruch in einem bestimmten Marktsegment geschafft haben und Sie stolz darauf sind. Aber vermeiden Sie um Himmels Willen Ihre Kunden mit Bilanzzahlen oder Gewinnprognosen zu langweilen.

Und auch Werbung hat in der Weihnachtspost aus meiner Sicht nichts verloren. Der Flyer für die Schulungen von 2011 oder die neueste Produktbroschüre. Heben Sie sich diese lieber bis Mitte Januar auf. Dann haben Sie wieder einen Grund, mit Ihren Kunden in Kontakt zu treten.

Nun hoffe ich, dass ich Ihnen ein paar Ideen liefern konnte und wünsche allen meinen Bloglesern viel Spass bei ihrer Weihnachtspost.

Übrigens: Die besten Weihnachtskarten, die bei mir ankommen, werden fotografiert oder eingescannt und hier im Blog veröffentlicht.

Viele Grüße

Hubert Baumann

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Unternehmensentwicklung / Business Development - Autor (Buch, Print, Online) - Systemische Beratung / Coaching - Haibach / Aschaffenburg, Wien, Österreich.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Nichts ist schlimmer als Weihnachtspost Emails und das am Besten von Firmen von denen man sonst nichts hört. Ist ja so billig eine Email zu schreiben. Ich finde es toll, dass hier noch die klassische Weihnachtskarte geschrieben wird.

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