Perfekte Texte für einen wirksamen Internetauftritt

Ein Gastbeitrag von Alexandra Wagner

Die freiberufliche Texterin Alexandra Wagner schreibt Webtexte von SEO bis Fachartikel, verfasst Ebooks zu unterschiedlichen Themen und veröffentlicht Kurzgeschichten unter einem Pseudonym.

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Perfekte Texte für einen wirksamen Internetauftritt

Eine gute und besucherfreundliche Webseite muss mehrere Anforderungen erfüllen. Neben einer ansprechenden grafischen Umsetzung und einer übersichtlichen Navigation sind die Texte auf einer Website – der Content – ein ganz entscheidender Punkt. Gerade durch das riesige Angebot an Internetauftritten aller Qualitätsstufen sind es die Textinhalte, die den Besucher auf der Seite halten, ihn zum Lesen und zum Wiederkommen animieren. Guter Content ist allerdings schwerer zu erstellen, als man zunächst vermutet.

Wann ist ein Text ein guter Text

Gute Texte sind richtig viel Arbeit. Ohne gründliche Recherche, viele Gedanken zur Zielgruppe und textliche Überarbeitungen wird ein Text maximal durchschnittlich – und das auch nur, wenn der Schreiber begabt ist. Beispiele für gute und schlechte Texte finden sich massenhaft im Netz und man sollte einige davon lesen und zwar nach folgenden Maßstäben: Welche Texte gefallen besonders gut, welche fesseln und machen Lust auf mehr? Wann ist das Lesen eines Textes so langweilig oder auch anstrengend, dass man schon nach dem dritten Satz zur nächsten Webseite klickt? Schnell wird man feststellen, dass die Texte, die man subjektiv als „gut“ empfindet, folgende Eigenschaften aufweisen:

  • Das Wichtigste zuerst – In der Überschrift, spätestens aber in der Einleitung, im sogenannten Teaser, erfährt der Leser die entscheidenden Inhalte des folgenden Textes. Er weiß sofort, worum es geht.
  • Leicht verständlich – Es gibt keine Schlauchsätze, die man zwei- oder mehrmals lesen muss, um sie zu verstehen. Der Großteil der Sätze hat nur einen Nebensatz.
  • Struktur im Text – Der Text ist mit Zwischenüberschriften und Fettschrift gegliedert, sodass der Leser den Text „scannen“ kann. Dies ermöglicht ihm, für ihn wichtige Inhalte schnell zu finden, ohne den ganzen Text lesen zu müssen.
  • Lesen macht Spaß – Der Text kommt ohne Wordhülsen, Superlative und übertriebene Adjektive aus. Der Inhalt breitet sich durch den klaren Satzbau und die klare Struktur wie ein übersichtliches Mosaik vor dem Leser aus.

Neben den Eigenschaften, die den Text für den Leser komfortabel machen, gibt es noch einige weitere Punkte, die nicht unbedingt auf den ersten Blick zu erkennen sind. Sie sind aber gerade für Webtexte ausgesprochen wichtig:

  • Suchmaschinenoptimierung: Die für den Text relevanten Keywords sind sparsam, aber effektiv eingesetzt. Sie gehören in die Überschrift und in den ersten Absatz, aber auch in die Zwischenüberschriften sowie in den Seitentitel. Ein semantischer Aufbau, das heißt die Verwendung von zum Keyword passenden Wortgruppen, ist ebenfalls gut für die Suchmaschinenoptimierung.
  • Unique Content: Kopierte Inhalte sind für Webtexte tabu. Nicht nur, dass man gegen das Urheberrecht verstößt und sich eine Abmahnung vom Verfasser einhandeln kann, auch Google und die Leser reagieren allergisch auf Double Content. Ein Text, der im gleichen Wortlaut gleich mehrmals im Netz zu finden ist, wird in der Wertigkeit herabgestuft. Dadurch landet der Text bzw. die ganze Webseite in den Suchmaschinen auf abgeschlagenen Plätzen oder wird von Google gleich ausgeschlossen.

Gute Webtexte schreiben – nicht nur der Anfang ist schwierig

Wie fange ich an? Das haben sich die meisten Menschen schon beim Schulaufsatz gefragt. Geht es um einen Webtext, wird der Anfang nicht unbedingt leichter. Es gibt kein Patentrezept, wie man die ersten Worte und Sätze aufs Papier bzw. den Bildschirm bekommt, jeder muss die für ihn optimale Methode finden:

  • Brainstorming: Auf einem Zettel werden alle Gedanken zum Thema, die gewünschten Inhalte oder einzelne Textschnipsel aufgeschrieben, evtl. kann auch eine Mindmap erstellt werden. Im Anschluss an das Brainstorming wird sortiert, aussortiert und gegliedert.
  • Textstruktur – Wer bereits weiß, was er in etwa im Text haben will, erstellt sich eine Gliederung, ein Miniinhaltsverzeichnis und füllt die einzelnen Punkte dann mit Textinhalten.
  • Einfach losschreiben – Wer das kreative Chaos liebt, der schreibt einfach drauf los und gliedert später.

Wenn es mit dem Texten so gar nicht klappt, helfen unter Umständen einige Finger- und Schreibübungen: Man kann eine Email schreiben, in einem Forum posten oder einfach der Fantasie freien Lauf lassen. Sind Finger und Hirn erst einmal eingestimmt, fließen häufig auch die Worte aus der Feder oder vielmehr der Tastatur.

Ist das nicht der Fall, dann halten Sie es am besten so, wie mit anderen Dingen auch: Wenden Sie sich an jemanden, der sich mit dem Texten auskennt. In der Zeit, in der Sie sich mühsam in das Texterhandwerk einarbeiten, können Sie auf Ihrem Spezialgebiet mit Sicherheit so viel verdienen, dass der Texter bezahlt wird und noch etwas übrigbleibt.

Alexandra Wagner

Vielen Dank an Alexandra Wagner für diesen interessanten Beitrag.

Tipp: Wer es mit dem Selbst-Texten eher auf Kriegsfuß steht, sich selbst lieber seinem Kerngeschäft widmet und das Texten jemandem überlassen möchte, der das besser kann, findet in der kommende Woche Tipps und Empfehlungen, worauf man bei der Auswahl eines guten Texters (oder Texterin) achten sollte. Also dranbleiben !

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Veröffentlicht von

//hubertbaumann.com/

Unternehmensentwicklung / Business Development – Autor (Buch, Print, Online) – Systemische Beratung / Coaching – Haibach / Aschaffenburg, Wien, Österreich.

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