Drei mal “Nein” ist immer noch “Nein” – oder: Verkaufen Sie Ihre Kunden bitte nicht für dumm!

Akzeptiere auf keinen Fall ein “Nein”, es könnte ein verstecktes “Ja” sein. Mit geschichter Einwandbehandlung agieren und den Kunden überzeugen. Oder ist es eher ein “überreden”?

Ein guter Verkäufer kann schließlich alles verkaufen, sagt man. Er verkauft den Eskimos Kühlschränke, den Wüstenbewohnern Skilifte und den Pazifisten Panzer.

Kurzum: Bedarf lässt sich immer und überall erzeugen, auch da wo gar keiner ist. Auf keinen Fall ein “nein” akzeptieren. Denn dann ist das Verkaufsgespräch schon verloren.

Wirklich?

Aber was um Himmels Willen hatte der Verkäufer im Foyer der Ladenpassage nicht verstanden? “Nein, ich habe kein Interesse” hatte ich mittlerweile 3 mal klar und deutlich geäußert. Ich hätte weitergehen können, ihn einfach stehenlassen können. Aber den weiteren Verlauf des Gespräches wollte ich mir nicht entgehen lassen. Dann habe ich ihm angeboten, ihm den Sinn des Wortes “Nein” gerne zu erklären. Daraufhin hat er mich ohne einen Blick, geschweige denn ein weiteres Wort, einfach ignoriert und sich einem anderen Passanten zugewendet. Hoffentlich ein “Ja-Sager” und weniger bockig als ich.

Aber was lernen wir aus dieser Geschichte?

Verkaufen Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen, verkaufen Sie Nutzen und Mehrwert, verkaufen Sie mit Freude und mit Begeisterung. Aber verkaufen Sie bitte eines nicht: Ihre Kunden für dumm.

Wie ist Ihre Meinung? Wie gehen Sie mit “Neinsager-Kunden” um? Was ist dran an dieser Geschichte? Oder habe ich wieder einmal maßlos übertrieben? 

Ihnen / Euch allen einen entspannten Wochenausklang

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Unternehmensentwicklung / Business Development - Autor (Buch, Print, Online) - Systemische Beratung / Coaching - Haibach / Aschaffenburg, Wien, Österreich.