Brauchen wir bessere Vorsätze, damit wir diese auch halten können?

Brauchen wir „bessere Vorsätze“? Oder sind es andere Dinge, die uns bei der Erreichung unserer Vorsätze im Weg stehen?

„Brauchen wir bessere Vorsätze“, fragt der WWF in seiner aktuellen Blogparade.

„Was möchtest Du in diesem Jahr anders machen?“ fragt das aktuelle Neujahrsgewinnspiel von Debitoor, und zielt dabei in erster Linie auf die unternehmerischen Vorsätze für das neue Jahr.

„Gute Vorsätze“ sind also in diesen Tage – vor und nach dem Jahreswechsel – durchaus ein Thema, über das man spricht. Und die gleichen guten Vorsätze sind es, die man wenige Wochen (oder gar Tage) nach dem Jahresanfang bereits vergessen hat oder „in die Tonne tritt“. … und sich dabei richtig ärgert, dass man es – wieder einmal – nicht geschafft hat.

Ein guter Anlass, diese beiden Fragestellungen in einem Blogbeitrag gemeinsam zu beleuchten.

Brauchen wir bessere Vorsätze, damit wir diese auch halten können?

Gegenfrage: Brauchen wir ein Datum wie den 1. Januar, um uns Dinge vorzunehmen, das wir erreichen wollen? Welchen Sinn macht es, am 31.12. bis zur letzten Minute etwas zu tun, um dann Punkt Null Uhr mit dem ersten Neujahrskall rigoros damit aufzuhören und alles anders zu machen?

Brauchen wir bessere Vorsätze? Oder brauchen wir eher einen Umdenkprozess in uns selbst? Ein Umdenkprozess, der uns sagt, dass wir einfach JETZT damit anfangen, wenn wir etwas verändern wollen – und und nicht erst an einem beliebig definierten Datum in der Zukunft.

… Ein Umdenkprozess, der uns sagt, dass wir unser Leben ganzheitlicher betrachten müssen, weil wir verschiedene Lebensbereiche wie Arbeit, Beruf, Hobby, Freizeit gar nicht voneinander trennen können. Weil die Zufriedenheit oder Unzufriedenheit aus einem Bereich automatisch in den anderen Bereich mitgenommen wird. Und weil wir mit einer ausgeglichenen Lebensweise auch unsere unternehmerischen Ziele besser erreichen.

Meine Vorsätze für das neue Jahr sind daher einfach:

Ich werde die Dinge, mit denen ich im vergangenen Jahr zufrieden war, fortsetzen und verstärken.

Dazu gehört eine gesunde Lebensweise mit ausreichend Bewegung und sportlicher Betätigung, wie ich es Mitte des Jahres 2015 begonnen habe. Dazu gehört ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit. Und dazu gehört eine positive Grundeinstellung – zu mir selbst und zu allem, was sich um mich herum abspielt.

Wer den positiven Dingen im Leben mehr Raum gibt, gibt damit automatisch den negativen Dingen weniger Raum, um sich auszubreiten. Deshalb kommen negative Formulierungen in meinen Vorsätzen gleich gar nicht vor. Wenn ich diese Dinge, die ich mir vorgenommen habe, richtig umsetze, wird sich alles andere automatisch ergeben.

Dies ist auch mein Wunsch, den ich allen meinen Lesern und den Teilnehmern an der WWF-Blogparade sowie am Debitoor-Gewinnspiel für das neue Jahr mitgeben möchte: Viel Glück, Erfolg, innere Ausgeglichenheit und viele positive Momente für das gerade angefangenene Jahr 2016.  

Es sind nicht die großen Dinge, die die Welt verändern,
sondern die vielen Kleinigkeiten,
die wir auch konsequent in die Tat umsetzen können.

Fangen wir JETZT damit an.

Veröffentlicht von

//hubertbaumann.com/

Unternehmensentwicklung / Business Development - Autor (Buch, Print, Online) - Systemische Beratung / Coaching - Haibach / Aschaffenburg, Wien, Österreich.

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