Oh, das kostet Geld? Aber ansonsten: Gute Idee!


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Ein Interessent rief mich an: Ich könne ihn bei seinem Außenauftritt und der Vermarktung seiner Produkte unterstützen.

Ein paar schnelle Tipps konnte ich ihm am Telefon geben. Im weiteren Verlauf schlug ich ihm unseren Workshop vor:

  • 1 Tag, und danach kann er selbst entscheiden, ob er mit den erarbeiteten Erkenntnissen selbst weiterarbeitet, oder ich ihn weiterhin unterstützen soll.

(Anmerkung: Bei meinem Modell entscheidet sich der Kunde ausschließlich für diesen einen Tag. Die Kosten dafür sind überschaubar. Nach diesem Tagesworkhop liegt die Entscheidung beim Kunden, ob er mit den Ergebnissen selbständig weiterarbeiten möchte oder weiterhin unsere Unterstützung in Anspruch nehmen möchte. Auch ein gelegentliches Coaching ist möglich. Ich denke, dies ist eine faire Regelung.)

Das fand er gut.

Als er hörte, dass er den Workshoptag bezahlen müsse, war er überrascht. „Oh, das kostet Geld?“. Aber danach war er sicher, dass er das alles auch alleine hinkriegen wird.

Warum hat er mich eigentlich angerufen ? ? ?

Mein Kommentar:

Generell bin ich mir sicher, dass alles, was ich tue, jeder andere Mensch dieses Universums mit einem gesunden Menschenverstand auch selbst hinkriegen wird.

Ich habe weder einen Zauberstab, mit dem ich Kunden herbeizaubern kann noch eine Glaskugel, um die Zukunft vorher zu sehen.

Die Frage ist, ob es sich ein Unternehmen leisten kann und will, die Erfahrung, die meine Partner und ich aus jahrelanger Projekterfahrung mitbringen, selbst zu machen. Das kann lange dauern.

Man muss bereit sein, den ein oder anderen Fettnapf mitzunehmen oder auf dem halben Weg umzukehren, wenn man merkt, dass man sich vergaloppiert hat.

Aber diese Entscheidung muss natürlich jeder für sein eigenes Unternehmen selbst treffen.

Über meine eigenen Erfahrungen, mich selbst im Kompetenzbereich anderer zu betätigen, hatte ich vor einiger Zeit ja schon an anderer Stelle berichtet:

P.S.: Diese Geschichte ist natürlich (wie alle meine Geschichten) frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen wären rein zufällig und in keinster Weise beabsichtigt. :-)

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Unternehmensentwicklung / Business Development - Autor (Buch, Print, Online) - Systemische Beratung / Coaching - Haibach / Aschaffenburg, Wien, Österreich.

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Guten Tag Hubert

    Ich suche Unterstützung, weil ich spüre, verinnerlicht habe oft nicht alles.
    Wissen allein genügt nicht immer.
    Kennen wir nicht alle unsere schwarzen Flecken?
    Sicherlich nicht.
    Hilfreiche Inputs sind sehr nötig.
    Leben muss jeder und wenn’s geht – mit etwas Geld (Honorar).

    Gruss aus dem heissen Nachbarland.

  2. Servus Hubert,

    seit ich meine Konditionen auf der Webseite veröffentlicht habe, haben sich die Anrufe, bei denen ohnehin nichts dabei herausgekommen ist und ich lediglich kostenlos beraten habe, massiv reduziert. Die meisten Telefonate, bzw. Interessenten haben seitdem eine andere Qualität.

    Schöne Grüße aus dem Süden
    Rudi Maier

  3. Hallo Herr Baumann,
    ja, Super-Geschichte! Wer kennt das nicht: E-Mail, Anrufe, Hilferufe, die dann doch nicht gebraucht und der/die Anfrager/in dann noch schmollend die Unzufriedenheit äußert: „Oh, für die Beratung muss ich bezahlen und dann noch so viel? Das kommt für mich nicht in Frage!“
    Alles klar?!
    Die Geiz-ist-geil-Gesellschaft lässt grüßen!
    Herzliche Grüße
    Natalie Schnack

  4. Lieber Herr Baumann,

    das kenne ich und jeder andere Berater nur zu gut. Dazu zwei Beispiele.

    Erstes Beispiel:
    Vortragsanfrage aus Verband oder Industrie, z.B. für einen Kongress. Der Anrufer nennt Veranstaltung, Termin und seinen Vortragswunsch. Terminlich geht es bei mir. Dabei mache ich inhaltlich noch ein paar Vorschläge und skizziere meine Vortragsart und Ablauf. Der Anrufer ist begeistert. „Wunderbar, genau so haben wir uns das vorgestellt!“
    Oft werde ich nicht einmal nach meinem Honorar gefragt. Nach dem ich mein Honorar (+ Spesen) genannt habe (vierstellig), erlischt das Interesse oft schlagartig. Später erfahre ich dann, dass man zu dem Thema einen (preiswerten) „Beamten“ von der Handwerkskammer geholt hat.

    Zweites Beispiel:
    Bei meinem Franchise-System fragt ein Interessent (Malerfirma) nach den Konditionen. Einstiegsgebühr aktuell € 1.200,–, monatlich € 110,–. Antwort: „Waaaaaaas, soooooo viel?“ Dann macht er es lieber selber (NICHT!!!).

    Dazu fällt mir schon lange nichts mehr ein. So ist es halt mit den Menschen ;-) !

    Mit farbenfrohen und :-) Grüßen, Ihr Opti-Maler-Partner,
    Werner Deck

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