Das professionelle Homeoffice

Am 4. Mai hatte ich zur Blogparade „Das professionelle Homeoffice“ eingeladen. Ziel und Zweck war es, Erfahrungen von Homeoffice-Nutzern zu erhalten, Tipps und Tricks, aber auch kritische Stimmen und Meinungen.

An der Blogparade haben (Stand 27.05.2011) insgesamt 8 Personen teilgenommen. Dass es nicht mehr geworden sind, lag wohl eher am anhaltend guten Wetter als am Thema und an der Tatsache, dass viele den Feierabend lieber draußen genießen als schreibend vor dem PC.

Dennoch: Am Ende entscheidet nicht die Quantität, sondern die Qualität. Und die war sehr gut.

Damit ein ausdrückliches Lob und einen herzlichen Dank an alle Teilnehmer.

Der generelle Tenor der Artikel: Es gibt viele Vorteile, aber auch viele Nachteile, die an Ende jeder für sich individuell abwägen muss.

Zu den Vorteilen zählen in erster Linie die geringen Kosten (gerade für Kleinunternehmen und Neugründer ein wichtiges Kriterium), sowie der „nahe Weg zur Arbeit“. Gleichzeitig stellt die Nähe zur Arbeit aber auch einen der größten Nachteile dar. Man muss schon viel Selbstdisziplin mitbringen, um nicht während der Arbeit ständig abgelenkt zu sein, umgekehrt aber auch während der Freizeit nicht ständig an der Arbeit zu hängen.

Die Einzelheiten finden sich in den Artikeln. Auf einige Besonderheiten in den einzelnen Einsendungen möchte ich dennoch speziell eingehen:

  • So berichtet Karin Schacht,
    (Artikel direkt im Kommentarfeld zur Blogparade) über ein kleines Ritual, das ihr beim Start ihres Homeoffice Arbeitstages hilft.
    .
  • Interessant auch der Hinweis von Csaba Nagy in seinem Beitrag „Professionelles Homeoffice – Büro der Zukunft“ auf eine Studie, die feststellt, dass mittlerweile mehr als 30 % aller Beschäftigten überwiegend von zu Hause aus arbeiten. Im Artikel befindet sich auch eine sehr gute Aufstellung einer sinnvollen technischen Basisausstattung (getrennt nach Angestellten und Selbständigen).
    .
  • Über mittlerweile 400.000 EPU (Ein-Personen-Unternehmen) allein in Österreich berichtet Martin Grünstäudl, Gruenderwissen.AT, in „Selbständig im Homeoffice – ja oder nein?“ . In Anbetracht der Vorteile und Nachteile kommt es auf den Typ des Einzelnen an, ob Homeoffice oder lieber externes Büro.
    .
  • Sven Lehmann, Unternehmer – Berater – Coach, empfiehlt in seinem Beitrag „Coaching Büro zu Hause“ eine klare Trennung zwischen „Zu Hause“ und „Auf der Arbeit“. Eine räumliche Trennung, feste Arbeitszeiten und eine klare Kommunikation nach außen seien wichtig. Aber vor allem Authentizität sei der Schlüssel zum Erfolg.
    .
  • „19 Gedanken rund um das Homeoffice“  gibt uns Marcel Selle, Selbständig als Webworker, mit auf den Weg, und beschreibt die Homeofficetätigkeit aus der Sicht eines „Webworkers“.
    .
  • Einen Einblick in sein eigenes Homeoffice gibt uns P.Sperling, Der Blogparadenblog, in seinem Beitrag „Das professionelle Homeoffice“. Wichtig sind vor allem Erreichbarkeit (telefonisch und online) sowie eine produktive Arbeitsatmosphäre. Kundenbesuche im Homeoffice müssen dagegen nicht sein.
    .
  • Warum Kathrin Schmidt von startup-erfolg kein Homeoffice-Fan ist, beschreibt  sie in ihrem Artikel „Homeofice – Nein Danke!“, auch anhand eines sehr eindrucksvollen Beispiels.
    .
  • Einige generelle Hinweise zum Thema „Blogparade“, die die Teilnehmer ermutigen könnten, selbst einmal eine Blogparade zu starten, schickte mir Frank Köbsch mit seinem Artikel „Entwicklung des Ranking meines Blogs„.

Auch nach dem offiziellen Ende der Blogparade freue ich mich natürlich jederzeit über Tipps, Tricks, eigene Erfahrungen im Kommentarfeld zu diesem Artikel.

In diesem Sinne nochmals einen herzlichen Dank an alle Teilnehmer für ihre Mühe und ihren Input und viele Grüße (aus meinem eigenen Homeoffice) sendet

Hubert Baumann

(Vertriebskonzepte und Business Development)

Unternehmensentwicklung / Business Development - Autor (Buch, Print, Online) - Systemische Beratung / Coaching - Haibach / Aschaffenburg, Wien, Österreich.