Meine Statusmeldung in XING: bin nicht mehr so oft hier !

Es ist immer wieder erstaunlich, wie scheinbar unwesentliche Informationen ihre Wellen schlagen. Meine aktuelle Statusmeldung in XING

„… bin nicht mehr so oft hier“

hat zwischenzeitlich bei einigen meiner Kontakte Rückfragen nach dem „Warum“ ausgelöst. Da es für mich einfacher und zeitsparender (und außerdem auch kein Geheimnis) ist, gibt es die Information hier an dieser Stelle:

Warum also?

Ich bin seit dem Jahr 2004 bei XING als Mitglied registriert. Jedoch beschränkten sich meine Aktivitäten lange Zeit darauf, mein Bekanntenkreis dort zu „verwalten“. So wie viele andere XING-Mitglieder dies wahrscheinlich auch tun. Vor knapp drei Jahren fing ich damit an, XING aktiv und intensiv zu nutzen, d. h. gezielt Kontakte aufzubauen und mein Netzwerk Zug um Zug zu erweitern.

Wichtig war für mich, dort einen für mich spezifischen „Marktplatz“ aufzubauen, auf dem ich sowohl potentielle Kunden wie auch mögliche Kooperationspartner und „Lieferanten“ finde. Als Ergebnis empfand ich die gegenseitige Hilfestellung sehr wertvoll. Eine kurze Statusmeldung mit einem Anliegen ergab oft nach kurzer Zeit Rückmeldungen – mit einem Tipp, einem Link zu einer Webseite oder einem Hinweis auf ein anderes XING-Mitglied.

Was hat sich verändert?

Leider hat sich nach meinem persönlichen Eindruck die Nutzung von XING in den letzten Monaten stark gewandelt. Das ist natürlich nur mein persönlicher Eindruck, ohne die genauen statistischen Zahlen und Fakten zu kennen. Dieser Eindruck sagt mir, dass sich das Netzwerk in den letzten Monaten eher in Richtung Verkäufer-Netzwerk gewandelt hat. Die tatsächlichen Netzwerker sind für mich kaum mehr sichtbar. Haben sie sich auch zurückgezogen?

Da ich mich in einem Netzwerk ja sowohl als Anbieter wie auch als potentieller Kunde bewege, kann ich dieses Zurückziehen durchaus nachvollziehen. Kontaktanfragen, die schon bei der ersten Kontaktaufnahme sehr deutlich machen, dass ich nicht als Netzwerkpartner angesprochen werde, sondern ausschließlich aus dem Grund, mir möglichst schnell etwas vertickern zu wollen. Das Interesse an der Person oder im Gegenzug an meinem Portfolio rückt dabei in den Hintergrund.

Dazu kommen jede Menge Einladungen zu Events aller Art. Webinare, Netzwerkveranstaltungen, Live-Veranstaltungen, Produktpräsentationen, ja sogar Einladungen zur Besichtung von Webseiten. Einladungen, die teilweise so in die Masse gestreut sind, dass sie im Prinzip nur den Nutzen haben können, möglichst vielen Empfängern möglichst viel Zeit zu stehlen. Gut dass XING hier mit der neuen Version vorgesorgt hat, und die Einladungen in einen gesonderten Ordner sortiert, den man sich nicht anschauen muss. Nur leider gehen damit auch die interessanten Themen verloren.

Seit Anfang Januar bin ich nun in XING nur noch Basis-Mitglied. Und offen gesagt, mir fehlt auch nichts. Doch: die täglichen Geburtstagserinnerung per E-Mail vermisse ich ein klein wenig. Natürlich schaue ich weiterhin regelmäßig vorbei. Nur halt eben nicht mehr so häufig. Auch Statusmeldungen über meine Aktivitäten wird es weiterhin geben. Genauso wie in Facebook, LinkIn oder Google+.

Meine neue Social Media Strategie

In den drei Jahren intensiver Nutzung von XING sowie dem sukzessiven Ausbau anderer Social Media Netzwerke und Web 2.0-Aktivitäten, konnte ich eine sehr gute Strategie entwickeln, wie man diese Medien so optimal wie möglich nutzen kann. XING ist ein Teil dieser Strategie, genau wie Facebook, Google+, LinkIn und Twitter. Aber eben nur ein Teil, und nicht der Mittelpunkt. Diese Strategie und die Erfahrung der letzten Jahre ist mittlerweile auch ein wesentlicher Bestandteil meiner eigenen Beratungstätigkeit geworden.

Wie diese Strategie genau aussieht, verrate ich gerne bei einem persönlichen Gespräch. Denn diese ist, wie geschrieben, Bestandteil meiner Beratungstätigkeit und damit auch ein Bestandteil meines Kapitals.

Kontakt halten

Wer gerne künftig und direkt – ohne Umwege – über meine Aktivitäten auf dem Laufenden bleiben möchte, kann sich über neue Beiträge per RSS-Feed oder über die Newsletter-Funktion per E-Mail Abo informieren lassen. Für beides gibt es in der Spalte rechts in der Rubrik „Soziale Netzwerke und News“ ein Button. Oder eben den indirekten Weg über XING, Facebook, Twitter und Google+.

Ich hoffe, ich konnte damit einige Fragen beantworten, und freue mich auf Ihre / Eure Kommentare und Meinungen zu dem Thema.

Viele Grüße

Hubert Baumann
Vertriebskonzepte, Business Development, Außenauftritt

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Hat Ihnen die Information weitergeholfen? Behalten Sie sie nicht für sich.

Veröffentlicht von

//hubertbaumann.com/

Unternehmensentwicklung / Business Development – Autor (Buch, Print, Online) – Systemische Beratung / Coaching – Haibach / Aschaffenburg, Wien, Österreich.

5 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Lieber Herr Baumann,

    ich zitiere: „Stimmt: Ich spare 5 EUR im Monat. Aber 5 EUR im Monat (60 EUR im Jahr), die für mich keinen erkennbaren Nutzen bringen, sind eindeutig 5 EUR zu viel. “

    Kein erkennbarer Nutzen? Eine Microsite im Internet, nein, eigentlich drei Microsites, für 5 € im Monat? Die bei Google, wenn ich Ihren Namen eingebe, als 6. Treffer auf der Seite 1 erscheint? Alleine das sollte Ihnen 5 € im Monat als Werbefläche wert sein, auch wenn Sie die Gruppen- und Kontaktfunktion nicht mehr so oft nutzen.

    Ich verstehe die Argumentation nicht.
    Schönen Sonntag!
    Sabine Faltmann

  2. Iiiieh, ganz übel stößt mir das auf. Ich kann auch sagen, warum: Der letzte Satz verrät Sie: „Wie diese Strategie genau aussieht, verrate ich gerne bei einem persönlichen Gespräch.“ Also, es geht um Herrschaftswissen, und das wird nur verraten, wenn man zahlender Kunde ist. Uff, ich bin enttäuscht.

    An XING kann man vieles kritisieren, vor allem, dass es sich immer weiter Richtung Facebook orientiert und immer bunter und blöder wird. Aber Ihre Argumentation hier kann ich absolut nicht nachvollziehen. Sie sparen 5 Euro im Monat an Werbebudget? Was ist der eigentliche Grund? Das würde mich interessieren.

    LG Sabine Faltmann

    • Guten Morgen Frau Faltmann,

      vielen Dank für Ihre kritische Anmerkung. Der Beitrag hat in der Tat schon zu einigen lebhaften Diskussionen geführt.

      Stimmt: Ich spare 5 EUR im Monat. Aber 5 EUR im Monat (60 EUR im Jahr), die für mich keinen erkennbaren Nutzen bringen, sind eindeutig 5 EUR zu viel.

      Und ja: Ich bin nicht bereit, mein gesamtes Wissen und meine Erfahrung hier im Blog über meinen Lesern auszuschütten. Auch wenn die Erwartungshaltung bisweilen sehr hoch ist, möglichst alles kostenlos im Internet zu erfahren, ist es nicht mein Anspruch diese Erwartungshaltung in jedem Fall zu erfüllen. Nennen wir dies gerne „Herrschaftswissen“, wenn Sie so wollen. 🙂

      Welchen Grund sollte ein Besucher haben, mit mir persönlich Kontakt aufzunehmen, wenn er aus dem Artikel schon alles weiß? Als Blogbetreiber kenne ich viele meiner Leser in der Regel nicht. Sie finden meine Seite (oder einen Beitrag) über eine Suchmaschine, lesen, und verlassen die Seite nach einiger Zeit wieder. Nur wenn Fragen offen bleiben oder bewusst aufgeworfen werden, entsteht ein Dialog. … wie jetzt auch in diesem Falle mit Ihrer Nachricht.

      Für ein Informationsgespräch am Telefon und einen schnellen Tipp hat bei mir übrigens noch nie jemand bezahlen müssen. Probieren Sie’s doch einfach mal aus. Ich bin diese Woche Montag bis Mittwoch relativ gut im Büro erreichbar.

      Viele Grüße und einen schönen Sonntag wünscht Ihnen
      Hubert Baumann

  3. Ja, mir geht es ähnlich. XING hat sich in den letzten Jahren sehr stark gewandelt. Zu openBC-Zeiten war es noch einfacher, Gruppen und Offline-Treffen mit Leben zu erfüllen. Das ist nun ungleich schwieriger geworden. Bin gespannt, wohin der Weg uns in die nächsten 5 Jahre führen wird.

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